Schicksal
Es gibt Dinge, die liegen nicht in unserem Machtbereich. Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Dinge,die einfach geschehen, während wir uns die Haare raufen und uns vergeblich darum bemühen zu verstehen, warum in aller Welt wir nichts dagegen tun können. Dabei ist es doch eigentlich das einfachste, sich seinem Schicksal hinzugeben und einfach alles so zu nehmen wie es kommt. Das wiederum setzt allerdings voraus, dass man an das Schicksal glaubt. Schicksal... Ein großes Wort, welches viel zu wenig hinterfragt wird. Ich meine, wenn es das Schicksal wirklich gibt, hat es denn überhaupt einen Sinn, sich den Kopf wegen einer Entscheidung zu zerbrechen? Geschieht es denn, egal wie ich mich entscheide, nicht eh so wie es mein Schicksal vorgesehen hat? Wohl eher nicht. Denn wenn dem so wäre, dann wären wir Menschen doch nur Marionetten des Schicksals.
Nun weiß ich als einigermaßen intelligenter Mensch jedoch, dass meine Entscheidungen sehr wohl Folgen haben, die alleine ich zu verantworten habe.
Warum aber verleiten schwerwiegende Entscheidungen zum Nachdenken über das Schicksal und die eigene Rolle im Universum? Vielleicht, weil man insgeheim hofft, durch seine Grübeleien doch auf ein Medium wie das Schicksal zu stoßen, das einem die Entscheidung abnimmt?
Wie dem auch sei, ich werde des Schicksals Rätsel erneut nicht lösen können und meine Entscheidung selbst fällen müssen. Vielleicht sieht mein Schicksal die Folgen ja schon voraus...
Achja,
Howdy an alle Cowboys und sonstiges Pack, die sich ob der verwirrenden und tiefgründigen Gedanken wundern mögen, ob sie in der richtigen Stadt Halt gemacht haben. Es handelt sich hier nur um eine vorrübergehende Phase...:-)
4 Kommentare:
Meine Gottesdienste sind jeden Sonntag um 8:30 Uhr, oh Du mein gepeinigtes Schaf...
Das ist für mich leider zu früh, da dreh ich mit Jolly Jumper noch meine Kontrollrunde...
Vielleicht komm ich aber mal zum Beichten vorbei!
Darauf freue ich mich schon.
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