Mittwoch, 24. Oktober 2007

Schafe

Ich bin auf der Flucht. Unschuldig. Man wirft mir vor ein Schaf vergewaltigt zu haben. Habs natürlich nicht vergewaltigt, sondern mich in einer Schafherde versteckt (vor einer Frau), und dann kams zu einer unglücklichen Verwicklung, bei der, naja, lassen wir das. Es hat was mit meinem Colt und gewissen Enden, die nicht der Kopf des Schafes sind, zu tun. Keine schöne Geschichte. Wirklich nicht.
Ach was solls, ich erzähle es doch. Das Schaf ist auf mich gestiegen und hat sich eine Patrone aus meinem Patronengurt in den Huf gerammt. Da musste ich die dann mit meinem Colt herausschlagen. Das arme Tier. Na was hatten SIE denn jetzt gedacht? Dass es der Totengräber mit Schafen treibt? Nein, das hab ich nicht nötig, laufen genug willige Weiber umher, die einen harten Wüstenhund zu schätzen wissen.
By the way, where was I? A ja, ich bin auf der Flucht. Wer mich sieht, wird erschossen.

Blogger = armer Wurm?

Howdy,

was haben Rothäute, Greenhorns und Blogger gemeinsam?

Sie gehören zu der bemitleidenswerten Gruppe der Bevölkerung, die sich "armer Wurm" nennt.
Rothäute werden hier im Wilden Westen grundlos gejagt und skalpiert, ergo "Armer Wurm".
Greenhorns werden hier gar nicht erst willkommen geheißen, sondern gleich gefedert und geteert, ergo "Armer Wurm".
Und der Blogger? Er müht sich ab, Tag für Tag brav seine Einträge abzuliefern und Keiner, KEINER!!! hält es für nötig seinen Kommentar dazu abzugeben, ergo "Armer Wurm"...

Deswegen werd ich einem meiner Leidensgenossen hier ein Denkmal setzen und den Mardermolch zum Wappentier dieser verfluchten Stadt zu machen. Auf dass er nicht skalpiert, geteert, gefedert und ignoriert wird...

Dienstag, 23. Oktober 2007

Schicksal

Es gibt Dinge, die liegen nicht in unserem Machtbereich. Dinge, die wir nicht beeinflussen können. Dinge,die einfach geschehen, während wir uns die Haare raufen und uns vergeblich darum bemühen zu verstehen, warum in aller Welt wir nichts dagegen tun können. Dabei ist es doch eigentlich das einfachste, sich seinem Schicksal hinzugeben und einfach alles so zu nehmen wie es kommt. Das wiederum setzt allerdings voraus, dass man an das Schicksal glaubt. Schicksal... Ein großes Wort, welches viel zu wenig hinterfragt wird. Ich meine, wenn es das Schicksal wirklich gibt, hat es denn überhaupt einen Sinn, sich den Kopf wegen einer Entscheidung zu zerbrechen? Geschieht es denn, egal wie ich mich entscheide, nicht eh so wie es mein Schicksal vorgesehen hat? Wohl eher nicht. Denn wenn dem so wäre, dann wären wir Menschen doch nur Marionetten des Schicksals.
Nun weiß ich als einigermaßen intelligenter Mensch jedoch, dass meine Entscheidungen sehr wohl Folgen haben, die alleine ich zu verantworten habe.
Warum aber verleiten schwerwiegende Entscheidungen zum Nachdenken über das Schicksal und die eigene Rolle im Universum? Vielleicht, weil man insgeheim hofft, durch seine Grübeleien doch auf ein Medium wie das Schicksal zu stoßen, das einem die Entscheidung abnimmt?
Wie dem auch sei, ich werde des Schicksals Rätsel erneut nicht lösen können und meine Entscheidung selbst fällen müssen. Vielleicht sieht mein Schicksal die Folgen ja schon voraus...


Achja,
Howdy an alle Cowboys und sonstiges Pack, die sich ob der verwirrenden und tiefgründigen Gedanken wundern mögen, ob sie in der richtigen Stadt Halt gemacht haben. Es handelt sich hier nur um eine vorrübergehende Phase...:-)

Sonntag, 21. Oktober 2007

Weisheiten

Howdy,

das Leben hier draußen ganz allein kann von Zeit zu Zeit doch recht öde werden. Man hat deshalb viel Zeit zum Nachdenken und Philosophieren. Daher gibts heute eine Weisheit des Tages:

"Leben ist das was passiert,
während du eifrig dabei bist,
andere Pläne zu schmieden!"

Freitag, 19. Oktober 2007

Seltsame Zeiten

Howdy,

gerade hab ich im Outback einen halbverdursteten - pardon - halberfrorenen (verdursten kann man besser wenns heiß ist) Cowboy aufgesammelt. Hat scheinbar nen langen Ritt hinter sich haben und kommt aus einer größeren Stadt ...
Muss wohl einen Fieberwahn haben, der Gute. Brabbelt der doch glatt, dass in den Kinos Filme laufen, in denen gelbe Männchen, Ratten und zügellose Lissis die Helden sind. Tztz... RATTEN als Filmhelden, wo gibts denn sowas?!?
Da lob ich mir schon unsere knallharten Western. Das waren noch Zeiten, als Clint Eastwood, Kirk Douglas, Gary Cooper und wie sie alle heißen, auf der Leinwand Verbrechern hinterher gejagt sind...
Gerade phantasiert der Fremde, dass der schmierige Blonde- wie heißt er noch gleich? - Achja, Brad Pitt! - Jesse James spielen soll! Ist es denn noch zu fassen?
Und dieser lendenbeschurzte Gladiator ist nun auch schon im Wilden Westen gelandet. Manchen Leuten ist wirklich nichts heilig.

Ich glaub ich bin doch froh, ganz allein hier im Nirgendwo zu sitzen... Ratten und Brad Pitt...*brr*

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Verflucht kalt!

Howdy,
als hartes Cowgirl kann mich so schnell nichts verschrecken. Schon gleich gar nicht Einsamkeit. Deshalb werde ich dieses Kaff auch am Leben erhalten, solange, bis sich jemand erbarmt und sich hier häuslich niederlässt. Dies wird eine große, blühende Stadt werden! "I have a dream"...

Wobei man schon sagen muss, dass es hier heut verflucht kalt ist. Gestern stand mir noch der Schweiß unter meinem Stetson und heute? Heute frier ich mir den Arsch ab! Ich glaub ich reite nochmal los und schieß mir ne Bibermütze...

Hü, Jolly Jumper!

Dienstag, 16. Oktober 2007

Der Meister hat gerufen...

Howdy, ihr Halunken und sonstiges Pack!

Der Sheriff ist zurück in der Stadt!

Nach einem Gewaltritt bin ich der unwirtlichen Wüste entkommen, um dem Ruf unseres großen Meisters nach einem Revival zu folgen.
Die Revolver Männer und Frauen! Lasst uns aus diesem ausgestorbenen Kaff einen Ort des blühenden Lebens machen. Wer sich nicht beteiligt wird erschossen, denn die Gefängsniszellen sind schon voll...